Positive Energie tanken

"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein." Voltaire 

Immer positiv zu bleiben ist schwer und eher unrealistisch. Wir haben alle mal einen schlechten Tag. Allerdings können wir mit den richtigen Werkzeugen an der Hand der Negativität immer öfter einen Korb geben. Eine positive Denkweise ist die mentale Fähigkeit, sich auf die positiven Aspekte des Lebens zu konzentrieren.

Mit den folgenden acht Tipps für positive Energie gibst du der Negativität keine Chance.

Acht Power Tipps für mehr positive Energie

1. Positiv denken

Positives Denken ist eine persönliche Entscheidung und braucht regelmäßiges Training. Entscheidend sind nicht die Ereignisse in unserem Leben, sondern unsere Reaktionen darauf. Wir können die Stürme im Leben nicht ändern, aber unsere Segel neu setzen.

Wenn wir uns aufregen und laut unser Leid klagen, verschwenden wir wertvolle Zeit und Energie. Nimm lieber das Heft in die Hand, analysiere die Situation und suche konstruktiv nach Lösungen.  

2. Persönliche Morgenroutine entwickeln

Mit einem kraftvollen Start in den Morgen hast du automatisch mehr Energie für den gesamten Tag. Lasse das Handy nach dem Aufwachen öfter mal aus und investiere diese Zeit in deine Morgenroutine. Denn so wie die erste Stunde verläuft meistens auch der Rest des Tages. Mit guten Gedanken und positiver Erwartung aus dem Bett steigen ist eine sehr gute Grundlage für den gesamten Tag.

Starte mit 10 Minuten ganz für dich:

2 Minuten: Recken, strecken, hüpfen, deinen Körper lockern

3 Minuten Gymnastik: z.B. Kniebeugen, Liegestütze, Armkreisen und Schulterkreisen oder Dehnübungen – ganz nach deinem Gusto.

5 Minuten Meditation: Du startest mit ruhiger Gelassenheit in den neuen Tag

3. Nicht immer über Sorgen reden

Häufiges Reden über deine Sorgen zieht weitere Sorgen in dein Leben. Und gibt jedem persönlichen Gespräch eine gewisse Schwere. Jammern und Klagen zieht nicht nur dich, sondern auch deinen Gesprächspartner mit herunter. Wir dürfen alle mal Druck ablassen, lasse es allerdings nicht zu deiner täglichen Gewohnheit werden.

Da unser Verstand nicht zwischen Einbildung und Realität unterscheiden kann, werden negative Gedanken und Gefühle durch häufiges Wiederholen verstärkt. Wenn du also dein Problem jedem Bekannten erzählst, wird sich dieses Problem mental verstärken. 
Argumentiere stets konstruktiv und lösungsorientiert, dann habt ihr einen positiven Gesprächsrahmen und das Problem dürfte schon bald der Vergangenheit angehören.

Eine weitere gute Möglichkeit für die Aufarbeitung von Problemen ist das Führen eines Tagebuches. Hier kannst du dir den Frust von der Seele schreiben und erhältst nach und nach einen freien Kopf. Meist ergeben sich beim Schreiben wunderbare Lösungen.

4. Die Vergangenheit loslassen

Ohne deine Vergangenheit bist du frei, lautet ein weiser Spruch aus der Psychologie. Und das stimmt! Wir können solange zurückschauen und grübeln, wie wir wollen: Wir werden unsere Entscheidungen und die gemachten Erfahrungen nicht mehr ändern können. Allerdings können wir aus Fehlern lernen und den Fokus nach vorne richten. 

Wir können in solchen Situationen lernen, uns selbst und Anderen zu vergeben. Nicht um eine Tat schön zu reden, sondern um selbst Frieden mit der Situation zu finden. 

Wenn wir es mental schaffen, unsere einschränkenden Glaubenssätze und Erfahrungen aus der Vergangenheit auszublenden, ergeben sich für die Gestaltung unserer Zukunft ganz neue Möglichkeiten.

5. Achte auf dein Umfeld

Negativität ist ansteckend. Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Je mehr Zeit du mit negativen Menschen verbringst, desto größer ist die Gefahr der Ansteckung. Das gleiche gilt auch für positive Energie. Dein Umfeld hat entscheidenden Einfluss auf dein Leben. Meide daher negative Menschen und ziehe statt dessen positive Menschen in dein Leben.

6. Meditation macht's

Forscher haben herausgefunden, dass regelmäßiges Meditieren zu mehr positiver Energie im Alltag führt. Bereits nach drei Monaten Meditation lassen sich eine erhöhte Achtsamkeit, bessere soziale Beziehungen und weniger Krankheiten feststellen. 

Meditieren kann der schnellste Weg sein, Negativität aus deinem Leben zu entfernen. Meditation verjüngt den Geist, macht uns widerstandsfähiger und befreit den Körper von schädlichen Stresshormonen. Probiere es einmal aus.

7. Dankbar kleine Erfolge feiern

Wir dürfen zwischendurch auch mal innehalten und uns über die vielen kleinen und großen Erfolge in unserem bisherigen Leben freuen. Und diese loben und feiern. 

Überlege dir jeden Abend drei Dinge, für die du an diesem Tag dankbar bist. Und erlebe so diese schönen Situationen im Geiste nochmal neu. Anschließend lässt es sich gut und zufrieden einschlafen.
 

8. Lachen ist gesund

Als Erwachsene laufen wir häufig wie Roboter durch die Welt. Sorge auch für Spaß und gute Laune, privat und bei der Arbeit! Dein Energielevel steigt und deine Arbeitsleistung steigert sich gleich mit. Alltagsstress wird gesenkt und dein Immunsystem gestärkt.

Kinder lachen durchschnittlich 400 Mal am Tag. Wir Erwachsenen kommen gerade mal auf durchschnittlich 15 Mal. Dabei ist Lachen gesund und hebt sofort deine Stimmung. 

In der dunkleren Jahreszeit wünschen sich Körper und Geist naturgemäß mehr Ruhe und Erholung. Es spricht nichts dagegen, sich öfter eine erholsame Auszeit zu gönnen.