Macht das noch Sinn?

"Sinn des Lebens: etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein." - Peter Ustinov


Warum tust du, was du tust? Was möchtest du mit deinen Talenten, Fähigkeiten, Interessen und deinem Wissen in die Welt bringen? Was ist dein Beitrag? 

Wer Antworten auf diese Fragen kennt, hat persönlich Orientierung! Er oder Sie kann für sich Ziele formulieren, alte Wege beibehalten oder neue Wege gehen.

Neue Ziele können wir mit uns abgleichen und uns fragen: Stimmt das so für mich? Macht das persönlich Sinn? Interessiert mich das? Passt das zu mir? Würde mich dieser Weg motivieren und mich innerlich erfüllen?

Ich sage es so: Unser Herz und unsere Intuition kennen die Antworten entsprechend unserer Bestimmung und individuellen Veranlagung. Wer seiner persönlichen Berufung nachgehen möchte, darf seinem inneren Ruf folgen. Denn Berufung kommt von Ruf.

Das Ergebnis dieser reflektierenden Überlegungen kann lauten:

Ich möchte FOLGENDES tun, um DAS für Andere (Zielgruppe) zu erreichen.

Der Sinn deines Schaffens

Menschen, die ihre Arbeit als sinnstiftend erleben, sind weniger krank, fehlen weniger und haben weniger arbeitsbedingte gesundheitliche Beschwerden.

Diese Menschen arbeiten mit Freude, empfinden innere Erfüllung und haben nicht selten auch äußeren Erfolg. Sie bekommen für ihre Arbeit Lob und Anerkennung.

Studien belegen, dass das persönliche Gefühl, etwas Sinnvolles zu leisten, für die meisten Menschen wichtiger ist als ein hohes Einkommen.

Sinn fördert die eigene Motivation und Leistungsbereitschaft. Wer ein höheres Ziel hat, entwickelt Mut und Energie, die eigene Komfortzone zu verlassen. Außerdem wird er länger dabei bleiben und nicht so schnell aufgeben.

Der persönliche Sinn kann nicht von außen vermittelt werden. Daher ist es wichtig, sich nicht von allgemeinen gesellschaftlichen Normen blenden zu lassen.

Jeder Mensch ist von seinem Schaffen individuell für etwas bestimmt. Etwas, was auf seinen Stärken aufbaut, Spaß macht und mit einer gewissen Leichtigkeit verbunden ist.

Ein Spruch sagt: Deine Gaben führen dich zu deinen Aufgaben.


Die Komfortzone verlassen

Der menschliche Kopf denkt häufig ängstlich, absichernd oder ermahnend. Er meint es gut, denn er möchte unser Leben in Gefahrensituationen schützen. Das Gehirn ist grundsätzlich gegen persönliche Veränderungen, da neues Terrain immer auch mit Unsicherheit verbunden ist. Das Gewohnte vermittelt uns Vertrautheit und Sicherheit.

Das ist auch der Grund, weshalb wir vor einer Veränderung immer erst den inneren Schweinehund besiegen dürfen. Die Motivation muss groß genug sein, um uns aus der gewohnten Komfortzone heraus zu locken. Für Veränderung brauche ich eine innere Bereitschaft! Eine positive Einstellung mit einem Ja zur Veränderung!

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben." Alexis Carell


Verstand oder Intuition? Was ist besser?

Der moderne Mensch ist häufig strategisch und rational unterwegs und vertraut seinem Herz und seiner Intuition nicht so recht. Meine Empfehlung lautet hier: Kopf und Herz als Team für seine Ziele zu verbinden.

Jeder von uns kennt Geistesblitze und inneren Eingebungen. Die innere Stimme ist spontan, impulsiv, positiv und entspannt. Doch unsere Reaktion kommt meist prompt auf dem Fuß: Das ist doch unrealistisch!oder Das ist zu schön, um wahr zu sein!

Für eine sinnvolle Veränderung können wir lernen, der inneren Stimme zu vertrauen! Das Leben lädt uns ein, diese Ideen mit konkreten Handlungen in unser Leben einzubauen. Sie sind authentisch und entsprechen unserem persönlichen Element!

Authentizität: Innere Ruhe bringt Klarheit und Ideen

Über permanente Reize unseres modernen Lebens ist unser innerer Ruf nicht selten verschüttet oder wird einfach übertönt. Wie kann ich ihn wiederbeleben, wenn ich es möchte? Das Geheimnis liegt im Entschleunigen. Hier ein paar Tipps:

Die Intuition können wir über einen Aufenthalt der Natur (ohne Handy und Kopfhörer ;-), bewusst gesuchte Stille im Alltag oder eine Meditation aktiv fördern. Ein gleichförmiger Ausdauersport kann unsere Intuition verbessern. Tagebuch schreiben hilft ebenfalls sehr! Oder auf eine Bank in der Natur setzen und einfach die Seele baumeln lassen.

Die schlechte Nachricht: Wer keinen Sinn in seinem Schaffen sieht, der wird auch keinen finden. Der Psychologe Siegmund Freud sagte dazu: "In dem Augenblick, in dem ein Mensch den Sinn und den Wert des Lebens bezweifelt, ist er krank."

Wir werden als Original geboren, aber Viele sterben als Kopie. 

 

Hier noch ein paar Tipps für deine Berufung!

  • Der ideale Beruf bereitet uns Spaß und Freude.
  • Er ist in der Ausführung mit einer gewissen Leichtigkeit verbunden.
  • Spiegelt unsere Interessen, unser Wissen und Fähigkeiten wieder.

Wertvolle Fragen auf dem Weg zu deiner Berufung

  • Was würdest Du beruflich tun, wenn Dir alle Wege offen stünden?
  • Was tust Du jetzt schon freiwillig, ohne dass Du Geld dafür bekommst?
  • Wenn Du von vorne anfangen könntest. Was würdest Du tun?
  • Was bedeutet Dir etwas und macht Sinn? Wofür setzt Du Dich ein?